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In diesem Jahr wollten wir an der Lahn entlang von Marburg bis nach Lahnstein radeln. Mit 13 hochmotivierten und mitten in der Nacht aufgestandenen Radlern trafen wir uns im Zug RE50 Fulda-Frankfurt. Dies war die erste Herrausforderung die wir aber perfekt meisterten. Wir trafen alle den gleichen Zug! Kaum zu glauben.

Nach einer 3/4 Stunde Aufenthalt in Ffm mit Kaffee und Gebäck ging's "zügig" nach Marburg. Das Wetter war perfekt. Nicht kalt aber auch nicht zu heiß zum Radeln. So viel schon mal vorab, das Wetter hielt die kompletten 4 Tage und war deutlich besser als all unsere Apps prophezeiten.

Der erste Tag führte uns von Marburg bis Wetzlar. Immerhin ca 53 km. Außerdem hatten wir ja alle noch die morgendliche Anfahrt zum jeweiligen Bahnhof auf dem Tacho. Dank der besonderen Vitamingetränke, die es über den Tag gab, war dies aber kein Problem. In Wetzlar hatten wir ein tolles Hotel mit allem Komfort. die Naunheimer Mühle. (mit Föhn)

Am nächsten Morgen hat uns Petrus einen Streich gespielt. Während des Frühstücks schüttete es so stark, dass wir entschieden später zu starten und mit der Bahn nach Limburg zu fahren. Alle Apps bestätigten für den Tag Starkregen und Schlimmeres. Kaum am Bahnhof angekommen riss die Wolkendecke auf. Während der Zugfahrt wurde das Wetter immer besser, sodass wir von Limburg aus die Lahn in Richtung Wetzlar bis Runkel hochfuhren, um die dortige Eisdiele zu überfallen. Rolf kam diese entspannte Zugetappe sehr entgegen, denn er schien nicht wirklich fit, was sich später leider bestätigte. Die Limburger Jugendherberge, etwas außerhalb auf dem höchsten Berg der Umgebung gelegen, war prima ausgestattet. In Doppelzimmern schliefen wir in schmalen aber guten Betten.

Von Limburg aus ging es am dritten Tag bis Dausenau zum Hotel. Von dort ohne Gepäck bis in wunderschöne Bad Ems. Was unser Hotel äußerlich zu wünschen übrig ließ, es hatte seine besten Jahre wahrscheinlich in den 70ern, machte das reichhaltige Frühstück wieder wett. Es hat an nichts gefehlt. Perfekt!

Für die letzte Etappe, 22 km bis Lahnstein, bzw. Koblenz Bahnhof, hatten wir keine Vitaminegetränke mehr, aber es waren ja auch nur 22 km. So hatten wir viel Zeit in Koblenz am Deutschen Eck und im Biergarten und in der Eisdiele, bis unser Zug um kurz vor 3 Richtung Heimat fuhr.

Großer Dank gilt Ute, die sich viel Arbeit gemacht hat. Sie hat alle Quartiere vorher besucht und klar gemacht, in den Gaststätten die Tische für's Abendessen reserviert und die benötigten Zugtickets vorab besorgt. 

Wir freuen uns schon auf's nächst Jahr!

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